Die Praxis ist ein seit 5 Jahren bestehendes Hausprojekt im Löbtauer-Norden.

Bei all unserem Tun ist uns vor allem ein antifaschistischer und sozialkritischer Ansatz wichtig. Unter anderen haben wir an der Gestaltung von alternativen Festen im Stadtteil teilgenommen. Am Anfang kam es noch vermehrt zu Angriffen durch Nazis, die Situation in der letzten Zeit hat sich jedoch ein wenig beruhigt. Dies ist auch den verschiedensten Initiativen rund um die Praxis zu verdanken, die sich auf einen antifaschistischen Grundkonsens berufen. Trotz dessen zeigt sich immer wieder, dass Löbtau noch immer mit einem Naziproblem zu kämpfen hat. Dies äußert sich zum einen darin, dass Sticker mit faschistischen Inhalten gesichtet werden, aber auch in Pöbeleien und physischen Übergriffen Menschen gegenüber, welche nicht in das Weltbild der Nazis passen. Dies macht Interventionen notwendig, die über einen bloßen Antinazi-Konsens hinausgehen und Probleme tiefergehend analysieren und kritisieren.

Trotz der Kündigung durch die Vermietung zum 28.2.2013 werden wir nicht aufgeben, sondern weiterhin kämpfen und alternative Lösungen entwickeln.

Wir als Praxis bleiben hier und wehren uns gegen die Verdrängung aus freien und selbstbestimmten Räumen!

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Hier findet ihr einige Impressionen:



Wir können auch
draußen sitzen.

Musik, Jonglage,
Streetart uvm.

Nach dem Brandanschlag
vom 19. August 2010

Nach dem Brandanschlag
vom 19. August 2010

Spontandemo nach
dem Brandanschlag

Spontandemo nach
dem Brandanschlag

250 Nazi greifen das Haus an.
Die Polizei sichert die Straße.

Blick auf die Ecktür nach dem
Naziangriff am 19.02.2011

Das Haus (während
der Razzia vom 2.Mai 2011)

Soli-Bild: Solidarität
muss Praxis werden!